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Freitag, 26. Mai 2017

Spring Break

Ein Highlight im April waren die Frühlingsferien, die in Virginia am 7. April begannen. Mit meiner Gastfamilie hatte ich einen Roadtrip geplant. Roadtrips verbinde ich zu den typisch amerikanischen Dingen, die ich hier erlebe. 

7. April:
Nachdem wir gepackt haben sind wir um 17 Uhr losgefahren und haben Virginia Beach hinter uns gelassen, um zu unserem ersten Reiseziel, Richmond, zu fahren. Richmond ist die Hauptstadt Virginias und ist eine sehr geschichtlich interessante Stadt, da sie unter anderem die Hauptstadt der Confederation im Amerikanischen Bürgerkrieg war. Am Abend sind wir an unserem Hotel angekommen und sind dann auch gleich schlafen gegangen. 

8. April:
Meine Gastschwester hatte heute ihren "Destination Imagination" Wettbewerb. Destination Imagination ist eine Organisation die Wettbewerbe organisiert, bei denen es um Kreativitӓt, Teamgeist und Schauspielen geht. Sie und ihr Team haben gewonnen, und haben sich somit für das nӓchste Level qualifiziert. Ich bin mit meinem Gastvater zur Innenstadt von Richmond gefahren, wo wir ein Museum besucht haben, dass eine Ausstellung des Bürgerkrieges beherbergt. Am Abend sind wir nach South Carolina gefahren. 

9. April
Nachdem wir in Florence, South Carolina, in einem Hotel übernachtet haben, sind wir heute nach Florida gefahren. Florida ist sehr schӧn, überall sieht man Palmen und das Wetter war echt herausragend. Am Nachmittag sind wir in Orlando angekommen, wo wir für die nӓchsten drei Nӓchte in Universal übernachtet haben. Universal besteht aus zwei Parks, die nach berühmten Filmen gestaltet sind und außerdem gibt es noch den "Citywalk", einen Teil des Parks mit viele Restaurants, die alle an einem künstlich angelegtem Fluss liegen. Wir haben im Hard Rock Cafe gegessen. Unser Hotel ist eine Rekonstruktion der italienischen Stadt Portofino. Zum Park kommen wir mit Booten, oder wir kӧnnen laufen. 

10. April
Heute haben wir den ersten Park, Unversal Studios, besucht. Wir waren ganz früh am Morgen wach, um in den Park zu kommen. Das Highlight war die Winkelgasse, die unser allererstes Ziel war. Wir sind viele Achtebahnen und Simulationen gefahren und alles ist nach bestimmten Filmen, wie "Man in Black", "Ich, einfach unverbesserlich" oder "Transformers" gestalltet. In der Winkelgasse hat mein Gastvater mir und meinen Gastgeschwistern jeweils einen Zauberstab gekauft. Am Abend haben wir eine Wasser und Lasershow gesehen. 

11. April
Am zweiten Tag in Universal sind wir zu den "Islands of Adventure" gegangen. Dieser Park beherbergt unter anderem Hogsmeade und Hogwarts. Wir waren die zweiten, die die Simulation in Hogwarts gefahren sind, und es war unglaublich. Den Rest des Tages sind wir die restlichen Fahrten gefahren. Dank der Wasserbahnen war ich am Ende von Kopf zu meinen Füßen nass. Die beiden Tagen in Universal waren echt unvergesslich. 

12. April
Wir haben Universal am Morgen verlassen und sind nach Charleston, South Carolina, gefahren, wo wir Fort Sumter besucht haben. Hier fand der erste Schusswechsel im Bürgerkrieg statt. Wir sind mit einem Boot zu der Insel gefahren und ich habe gelernt, dass eine amerikanische Flagge nie den Boden berühren darf. Am Abend haben wir in einem lokalen Restaurant gegessen und sind nach North Carolina gefahren. 

13. April
Heute haben wir uns die University of North Carolina angeguckt. Die Universitӓt liegt in der Mitte des Staates und ist für mich die bester Universitӓt, die ich in den USA bisher besucht habe. Wir haben an einer Tour teilgenommen und den Campus besichtigt. Am Abend sind wir zu Verwandten meiner Gastfamilie gefahren und haben mexikanisch gegessen. 

14. April
Nachdem wir Donuts zum Frühstück hatten, haben wir heute Duke University in North Carolina besucht, eine der bekannesten Universitӓten in den USA. Mir hat der Campus sehr gefallen, von der Athmostphӓre finde ich aber UNC besser. Am Nachmittag sind wir dann zum Shenandoa Valley in Virginia gefahren, in dem meine Gastgroßvater lebt. 

15. April
Mein Gastonkel und seine Familie, sind heute angekommen und wir haben zusammen Eier gefӓrbt und uns auf Ostern vorbereitet. Dieser Samstag war der erste Tag in den Frühlingsferien, an dem wir nicht stundenlang gefahren oder gelaufen sind, was sehr schӧn war. Das Shenandoah Valley ist sehr sehenswert, da man überall die Berge sieht. 

16. April
Heute war Ostern! Wir haben Ostereiner gesucht und sind zur Kirche gegangen, ganz ӓhnlich, wie ich das in Deutschland gewohnt bin. Wir hatten sehr gutes Essen und ich haben mit meinen Eltern geskyped, Am Nachmittag sind wir wieder zurück nach Virginia Beach gefahren, denn am Tag darauf ging die Schule wieder los. 

Sonntag, 7. Mai 2017

März

Mein meinem 7. Monat in den USA ist wieder viel passiert und endlich komme ich dazu darüber zu schreiben.

Anfang des Monats bin ich mit dem Cast und der Crew von unserem One Act nach Charlottesville zum State Wettbewerb gefahren. Ein One Act ist ein kurzes Schauspiel, nicht länger als 30 Minuten. Wir hatten in Virginia Beach den ersten Platz belegt und dann in unserer Region den zweiten Platz, sodass wir uns für den Wettbewerb von ganz Virginia qualifiziert haben. Die Aufführung lief recht gut, jedoch haben wir nichts gewonnen.


Auf dem Weg nach Charlottesville
Mit meiner Business Klasse konnte ich eine Woche später an einem weiteren Wettbewerb teilnehmen. Zusammen mit 4 anderen Schülern habe ich unseren Businessplan vorgestellt, an dem die Klasse seit Oktober gearbeitet hat. Wir sind zweiter Platz geworden und waren sehr zufrieden damit.



Das Arbeiten am unserm Frühlingsmusical "James and the Giant Peach" ging voran im März. Wir haben alle Songs gelernt, mit der Choregraphy angefangen und besonders gut hat mir gefallen, dass ich sowohl auf der Bühne, als auch backstage arbeiten kann. In meiner Performance Klasse werden wir im Mai ein Schauspiel aufführen, in dem ich die Hauptrolle bekommen habe.

Ende des Monats war das Wetter so gut, dass ich mit meiner Gastfamilie eine Delfintour gemacht habe. Wir sind mit einem Boot parallel zu der Strandpromenade von Virginia Beach entlanggefahren und haben einige Delfine, wie auch zwei Wale gesehen. Am gleichen Tag war ich mit einigen Freunden am Strand. Den Tag darauf bin ich mit meinen Gastgeschwistern zum Virginia Beach Aquarium gefahren, welches sehr sehenswert ist.

Dienstag, 21. März 2017

Februar in Virginia

Nachdem mich meine Gastmutter von Washington DC abgeholt hatte, und mich zur Virginia Tech Universität im Süden Virginias gefahren hat, habe ich dort ein Wochenende auf der Theater Conference von Virginia verbracht. Wir waren Schüler vom ganzen Staat, die alle im Theater sind. Unsere Schule hat dort ein letztes Mal "Urinetown the Musical" aufgeführt und ich hatte sehr viel Spaß. Außerdem habe ich auch einige Schauspiele und zwei Musicals gesehen.

Das Wetter im Februar hat sich überhaupt nicht wie Winter angefühlt, eher wie Frühling oder sogar Sommer. Wir hatten einige Tage bis zu 30 Grad Celsius und ich konnte mit kurzen Hosen draußen sein. An einem der warmen Tage bin ich zum Strand gefahren. Das Wasser war zwar noch zu kalt zum baden gehen, aber meine Füße habe ich ins Wasser gehalten.

Am Ende des Monats hatte ich meine Audition für unser Frühlingsmusical "James and the Giant Peach". Ich habe eine kleine Rolle im Ensemble bekommen, bin aber auch noch Head of Publicity (ich kümmere mich also um die Programme, Poster und Werbung) und arbeite an Requisiten.

Am 14. Februar war Valentinstag, was in den USA sehr groß gefeiert wird. Überall bekommt man Süßigkeiten und die Läden sind voll mit Dekorationen für den Feiertag.



Donnerstag, 9. Februar 2017

Washington DC

Dank des PPP durften alle Stipendiaten dieses Jahr eine Woche nach Washington DC fliegen, der Hauptstadt der Vereinigten Staaten. Washington DC liegt im Norden von Virginia, nur 3 Autostunden von Virginia Beach entfernt. Ich flog am Sonntag von Norfolk ab und wurde in der Stadt von Mitarbeitern der american councels empfangen, die mich und einige andere Austauschschüler zum Hotel fuhren. Wir waren 93 Austauschschüler aus den Staaten Nevada, Arizona, New Mexico, Texas, Arkansas, Missouri, Mississippi, Alabama, Tennessee, Florida, Georgia, South und North Carolina, Maryland, West Virginia und Virginia.

Washington Monument und Capito
Im Laufe der Woche haben wir einige Sehenswürdigkeiten der Stadt gesehen, wie das Washington Memorial, das weiße Haus, Capitol Hill und das Lincoln Memorial. Außerdem hatten wir einige Seminare und haben über Leadership gelernt. Einen Tag waren wir im Hard Rock Café und bei einem NBL Basketball Spiel der Washington Wizards. Wir haben zwar kaum Schlaf bekommen, doch dafür haben wir umso mehr gesehen und gelernt.

Mein Lieblingstag war Mittwoch, an dem wir uns alle professional kleiden mussten und dann zum Capitol Hill gefahren sind. Wir haben uns mit den beiden Senatoren unseres Staates, oder einem Mitarbeiter getroffen und außerdem konnten wir mit einem Mitarbeiters unseres Representatives sprechen. Mit Alina bin ich erst zum House of Representatives gegangen, um mich dort mit einem Mitarbeiter von Scott Taylor zu treffen, dem Representative von Virginia Beach, der erst im Januar gewählt worden ist.

Daraufhin sind wir zu der Bibliothek des Congress gegangen, eines der schönsten Gebäude in der Stadt. Außerdem waren wir im Supreme Court und haben einer Anhörung über Obamacare zugehört.


Danach haben wir uns mit Mitarbeitern von Tim Kaine und Mark Warner getroffen, die beide schon seit einigen Jahren im Senat sitzen. Tim Kaine wäre der Vize Präsident der USA geworden, wenn Hillary Clinton als Präsidentin gewählt worden wäre. Mark Warner setzt sich sehr für Kunst und Militär in Virginia ein. Es war sehr interessant, im Senat zu sein und über die Senatoren und ihre Arbeit zu sprechen.
Lincoln Memorial

Am Donnerstag bin ich dann nach Virginia Tech gefahren, weil ich dort mit meiner Schule Urinetown ein letztes Mal aufgeführt habe. Die anderen Stipendiaten sind am Freitag wieder zurückgeflogen.









Dienstag, 1. November 2016

Oktober in Virginia Beach

Nun bin ich schon über 2 Monate in den USA, und vor allem im Oktober habe ich so viel erlebt, dass ich gar nicht die Zeit hatte darüber zu schreiben. Der Monat startete sehr warm, bei über 30 Grad Celsius bin ich mit der Jugend meiner Gemeinde zu einem großen Freizeitpark in Virginia, nur eine halbe Stunde entfernt, gefahren: Busch Gardens. Die Achterbahnen waren richtig cool und alles war für Halloween Dekoriert. Am Abend öffneten dann verschiedene Haunted Houses.



 
Die amerikanische Schule ist inzwischen ganz selbstverständlich geworden und ich hab eigentlich keine Probleme mit den Fächern. Im Schulbus treffe ich immer meine besten Freunde und die Sonnenaufgänge hier in Virginia Beach sind teilweise echt krass. Im meiner Englischklasse wurde ich zum Homecoming King nominiert, Homecoming findet dann am 5. November statt.  Oceanography habe ich mit Physik getauscht, da wir in diesem Fach überhaupt nichts gemacht haben.


 
Das Wetter ist im Laufe des Monats ein bisschen kälter geworden, aber wir hatten auch Tage mit fast 30 Grad Celsius und letzte Woche war ich am Strand bei fast 25 Grad, obwohl das Wasser jetzt schon ziemlich abgekühlt ist. Meistens ist es hier sonnig, doch Mitte des Monats waren Ausläufer des Hurrikans Matthew über Virginia, wir hatten drei Tage keinen Strom aber trotzdem war es eine hoffentlich einmalige Erfahrung.

 
Oktober wird auch "Month of Horror" genannt, da überall Sachen für Halloween verkauft werden. Mit zwei Freunden war ich auf einer Farm, die ganz für Halloween eingerichtet war. Am 31. Oktober war ich dann mit ein paar Freunden bei einem Kumpel und die kleineren Kinder haben sich verkleidet, wie in Deutschland.  

Donnerstag, 22. September 2016

Beach Life

 
Seit 4 Wochen lebe ich nun schon in Virginia Beach. Die Stadt ist nicht mit anderen Großstädten der USA zu vergleichen, denn außer dem Town Center, mit ein paar großen Gebäuden, und den Hotels an der Strandpromenade ist hier alles eher durch Einfamilienhaussiedlungen, den sogenannten neighborhoods geprägt. Die öffentlichen Schulen in Virginia Beach haben zugeteilte neighborhoods, aus denen die Schüler kommen. Daneben haben manche Schulen eine Akademie für ein besonderes Fach, meine Schule hat zum Beispiel die Akademie für Recht und Gesetze.
Durch diese Reglung wohnen viele meine Freunde von der Schule in meiner Nähe. Über meinen Schulalltag werde ich in der nächsten Woche schreiben.

Mindestens einmal in der Woche hört und sieht man Kampfflugzeuge über die Stadt fliegen. Dies liegt daran, dass die Gegend viel Militär hat, wie zum Beispiel das NATO Hauptquartier in Norfolk oder eine Air Base in Virginia Beach. Letzte Wochen waren wir bei einer Air Show.
Air Show
Neben den Flugshows von verschiedenen Kampfflugzeugen und Fallschirmspringern konnte man auch verschiedene Flugzeuge und Militärmaschinen besichtigen. Das Maschinengewehr auf dem Bild war natürlich nicht geladen, es war gleichzeitig cool, einmal für ein Foto hinter einem zu sitzen, doch gleichzeitig hatte man ein ungutes Gefühl, wenn man kleine Kinder gesehen hat, die für ein Foto vor einem Gewehr posieren.


Meine Gastfamilie und vor allem mein Gastvater sind große Football- und Baseballfans. Fast jeden Freitag gehen wir zu einem Schulspiel und langsam verstehe ich die Footballregeln. Manchmal gucken wir auch Spiele im Fernsehen.
Sunset beim Footballspiel
Wenn wir am Wochenende Zeit haben und das Wetter mitspielt, gehen wir oft an den Strand. Das Wasser ist im September noch angenehm warm und die Wellen teilweise richtig hoch. Insgesamt gefällt es mir hier sehr gut.

Freitag, 2. September 2016

Virginia is for Lovers

Jetzt bin ich schon eine Woche in den USA und ich habe schon so viel gemacht. Da die Schule in Virginia Beach erst in ein paar Tagen beginnt, hatte ich hier noch Ferien. Bei 30 Grad Celsius fühlt sich das auch wie Sommer an.

Frankfurt
 
Nachdem ich mich von meiner Familie verabschiedet und nach Frankfurt geflogen bin, habe ich am Flughafen einige Freunde von den VBTs getroffen. Viele sind über Chicago geflogen, ich jedoch über New York City. Nach achteinhalb Stunden Flugzeit war ich echt ein bisschen müde, doch dann hatte ich einen tollen Ausblick auf die Skyline von New York City. Das Flugzeug war riesig und ich hatte Glück, einen Fensterplatz bekommen zu haben.
Im Flughafen musste ich dann mein Gepäck neu aufgeben, durch die Zollkontrolle und zum nächsten Gate. Mein letzter Flug nach Norfolk ging dann recht schnell und um 19:00 landete ich endlich.

Norfolk
Am Flughafen erwartete mich dann meine Gastfamilie mit zwei großen Willkommensplakaten. An dem Abend waren wir noch bei 5Guys Burger essen und dann sind wir nach Hause gefahren. Die Wohngegend ist wie ganz Virginia Beach sehr grün und die Häuser alle größer als in Deutschland.


Die nächsten Tage waren sehr abwechslungsreich, ich habe die Strandpromenade gesehen und war im öffentlichen Pool. Mit meiner Gastfamilie verstehe ich mich wirklich gut, besonders mit meinen Gastgeschwistern verstehe ich mich super. Am Samstag waren wir am Strand, der ziemlich voll war. Kein Wunder bei den tollen Wellen und dem relativ warmen Wasser. Ich habe einige Surfer gesehen.

 
Am Sonntag und Montag waren wir in den Blue Ridge Mountains, also im Landesinneren von Virginia, wo ich die Familie meines Gastvaters kennenlernen durfte. Die zwei Tage waren richtig schön, denn es war nicht ganz so warm wie an der Küste und die Berge sind von weitem betrachtet echt blau. Am Montag habe ich ein Museum über die ersten Siedler der USA besucht. Auf einem relativ großen Gelände wurden dort originalgetreue Häuser aus Westafrika, England, Irland und Deutschland aus der Zeit aufgebaut. Natürlich war das deutsche Haus ein Fachwerkhaus. Das Museum war sehr interessant.
 
Blue Ridge Mountains

 
Die restlichen Tage waren genauso aufregend, ich habe Alina bei einem Volleyballspiel unserer Schulen getroffen, war in einem großen Wasserpark in Virginia Beach und habe meine Schule besichtigt. Inzwischen habe ich auch meine Schulfächer gewählt. Ich habe acht Fächer jeweils vier an einem Tag. A und B-Tage wechseln sich immer ab und eine Stunde dauert 90 Minuten.
 
A-Tag:
 
Math Analysis
US & Virginia History
Oceanography
US & Virginia Government
 
B-Tag:
 
French 4
Virtual Enterprises
Theater
English
 
Die Lehrer scheinen alle recht nett zu sein und ich bin sehr gespannt auf meinen ersten Schultag. Gestern war ich bei einem Footballspiel von meiner Schule gegen die Schule meines Gastbruders. Er spielt dort in der marching band. Wir haben zwei 07:28 verloren, trotzdem hat es sehr viel Spaß gemacht.
 
 
 


Mittwoch, 6. Juli 2016

50 Tage

Langsam rückt mein Auslandsjahr näher und ich denke jeden Tag daran, was mich erwartet. Es ist nicht Aufregung, sondern einfach riesige Vorfreude auf meine Gastfamilie, meine High School und meine Stadt. Die ersten Austauschschüler fliegen schon in 20 Tagen in die USA, aber da bei mir die Schule erst im September beginnt, fliege ich recht spät.

Mit meiner Gastfamilie schreibe ich regelmäßig und sie sind genau so, wie ich mir eine Gastfamilie gewünscht habe. Meine Gastschwester hat jetzt einen Countdown gestartet, der die Tage bis zu meinem Abflug zählt. Mit meiner Gastfamilie skype ich regelmäßig und ansonsten schreiben wir.

Die Ferien nutze ich jetzt noch einmal, um mit meinen Freunden etwas zu machen. Die Schule fängt bei uns schon vor meinem Abflug an, da werde ich meine Klasse auch noch einmal besuchen. Außerdem habe ich mich schon mit einer Freundin von der VBT getroffen und werde mich in den Ferien auch noch mit anderen Leuten von der VBT etwas machen. Viele haben in letzter Zeit ihre Gastfamilie bekommen.

Darunter auch Alina. Mit ihr hatte ich beide Vorbereitungstagungen, sie hat auch das PPP-Stipendium. Wir haben uns richtig gut verstanden und umso mehr hat es uns gefreut, als sie ihre Gastfamilie auch in Virginia Beach bekommen hat. Sie wohnt ca. eine halbe Stunde von mir entfernt und wir gehen auch nicht auf die gleiche Schule, doch trotzdem werden wir uns ab und zu sehen. Vielleicht fliegen wir auch zusammen, aber das steht noch nicht fest. Auf jeden Fall war das ein riesiger Zufall.

Allgemein bin ich der Meinung, dass sich YFU sehr gut um uns Austauschschüler kümmert, sie gut vorbereitet und passende Gastfamilien findet. Bisher sind eigentlich alle, mit denen ich geredet habe, zufrieden.

Hier findet man noch viele Informationen über ein Auslandsjahr, was vor allem für diejenigen interessant sein könnte, die sich nächstes Jahr für ein Auslandsjahr bewerben: www.schueleraustausch.net/laender/usa 

Mittwoch, 18. Mai 2016

Gastfamilie

Ich konnte es erst gar nicht fassen, doch am 12.05. habe ich meine Gastfamilie bekommen. Ich war gerade auf der Vorbereitungstagung (VBT), über die ich später noch schreiben werde, und hatte eigentlich damit gerechnet, dass ich frühestens im Juli meine Gastfamilie bekomme.
Als wir gerade Pause hatten und ich mit einem Kumpel auf unserem Zimmer war, hab ich gesehen, dass mir meine Mutter eine Nachricht geschrieben hatte:

Moritz, du hast eben Post bekommen, ich glaube, es sind deine Gasteltern. Dürfen wir aufmachen oder du rufst an und wir lesen vor. Sind aufgeregt!

Sofort hab ich meine Eltern angerufen, die es dann ein bisschen spannend gemacht haben. Meine Mutter meinte, sie hätte etwas von Alaska Beach gelesen, wäre sich da aber nicht so sicher. Beach hörte sich schon mal gut an.
Je mehr sie vorlas, desto mehr freute ich mich, denn die Familie passt einfach perfekt zu mir und ich hätte mir nicht träumen lassen, so viel Glück zu haben.
Ich komme nach Virginia Beach, der größten Stadt Virginias an der Ostküste der USA am Atlantik. Die Stadt liegt ungefähr auf dem gleichen Breitengrad wie Lissabon.
Ich habe einen Gastbruder, der einen Monat älter ist als ich und eine 13-jährige Gastschwester. Mit ihnen und meinen Gasteltern wohne ich in einem Einfamilienhaus und habe mein eigenes Zimmer. Außerdem hat die Familie einen kleinen Hund.

Ich konnte mein Glück gar nicht fassen und bin dann sofort nach draußen gerannt und hab alle zusammengerufen, um ihnen davon zu erzählen. Am Wochenende habe ich dann Kontakt zu ihnen aufgenommen und schon einmal mit ihnen geskyped. Sie sind so nett und haben die gleichen Interessen wie ich, sie machen viel Musik und Sport.

Auf meine Schule gehen etwas über 2000 Schüler, von der 9. bis zur 12. Klasse, die Sportangebote sind sehr vielfältig und ich werde dann mit dem Schulbus dorthin fahren.
 
Auf der Seite Virginia auf meinem Blog könnt ihr mehr über meinen Staat und meine Stadt erfahren.

Samstag, 7. Mai 2016

Staaten der USA 5

 
South Dakota:
 
South Dakota ist bekannt für den Mount Rushmore, einen Berg in den Black Hills. Hier sind die Gesichter der 4 Präsidenten Washington, Jefferson, Th. Roosevelt und Lincoln in den Fels gehauen. South Dakota liegt im nördlichen Zentrum der USA. Die Hauptstadt dieses Bundesstaates ist Pierre.
 
Tennessee:
 
Dieser Staat ist bekannt für seine großen Städte. Die Hauptstadt Nashville verbindet man mit Country Musik, Memphis gilt als Wiege des Blues. Eine weitere große Stadt ist Knoxville. Auch landschaftlich ist Tennessee sehr sehenswert.
 
Texas:
 
Jeder hat sofort ein Bild vor Augen, wenn er an Texas denkt. Cowboys, Planwagen und der wilde Westen. Inzwischen sieht man davon jedoch nicht mehr so viel, wie früher, eher findet man große Städte wie zum Beispiel die Hauptstadt Austin. Texas ist größer als fast jedes europäische Land und ist der südlichste Staat der USA. Im Sommer ist es hier sehr heiß, doch im Winter kann es auch Frosteinbrüche geben.
 
Utah:
 
Mit einem Dutzend Nationalparks, vielen Canyons und den Rocky Mountains hat Utah eine vielfältige Landschaft zu bieten. In der Hauptstadt des Bundesstaates, Salt Lake City, fanden 2002 die Olympischen Winterspiele statt.
 
Vermont:
 
In dem früher französisch geprägten Bundesstaat Vermont findet man noch das typische amerikanische Landleben, mit roten Scheunen und weißen Zäunen. Die Hauptstadt Vermonts ist Montpelier.
 
Virginia:
 
Virginia ist ein sehr geschichtsträchtiger Staat, denn hier fanden die meisten Bürgerkriegsschlachten statt. Der Bundesstaat hat eine schöne Landschaft, die vom Chesapeake Bay im Osten bis zu Ausläufern der Appalachen im Westen reicht. Die Hauptstadt Virginias ist Richmond.
 
Washington:
 
Dieser Staat wurde nach dem ersten Präsidenten der USA, George Washington benannt und liegt im äußersten Nordwesten der Nation. Schneebedeckte Vulkane und einsame Strände machen Washington so attraktiv, zudem erheben sich im Osten die Rocky Mountains. Die Hauptstadt des Bundesstaates ist Olympia.
 
West Virginia:
 
Im Bürgerkrieg spaltete sich dieser Staat von Virginia ab und bildet seitdem einen eigenständigen Bundesstaat der USA. Da West Virginia in den Appalachen liegt, wird es auch Mountain State genannt. Hier kann man raften, wandern und angeln. Die Hauptstadt des Staates ist Charleston, eine weitere große Stadt ist Huntington.
 
Wisconsin:
 
Am Lake Michigan und Lake Superior gelegen, findet man in Wisconsin viele Binnenseen und Felsen. Der Staat mit der Hauptstadt Madison ist jedoch eher für seine Milchwirtschaft bekannt. In Milwaukee, der sogenannten Bierhauptstadt, da es hier für fast jeden Geschmack ein passendes Bier gibt, steht das Stammwerk der Harley Davidson.
 
Wyoming:
 
Wyoming ist der am dünnsten besiedelte Bundesstaat der USA. hier leben je Quadratkilometer nur 2 Menschen. Trotzdem gibt es auch eine große Stadt, Cheyenne, die die Hauptstadt Wyomings bildet. Den größte Teil des Yellowstone Nationalparks findet man in Wyoming. Aufgrund der Nähe zu den Rocky Mountains ist der Staat eher bergig.